Familienbett mit oder ohne Rausfallschutz?

Die Entscheidung für ein Familienbett wirft früher oder später eine zentrale Frage auf: Brauchen wir einen Rausfallschutz – oder ist er gar nicht notwendig?
Die Antwort hängt weniger vom Bett selbst ab, sondern vielmehr von Alter, Entwicklung und Schlafverhalten eurer Kinder.

In diesem Ratgeber zeigen wir euch neutral und praxisnah, wann ein Rausfallschutz sinnvoll ist, wann ihr bewusst darauf verzichten könnt und welche Alternativen es gibt.

Warum ist der Rausfallschutz überhaupt ein Thema?

Ein Familienbett ist breiter als klassische Betten und wird von uns bewusst bodentief gebaut. Trotzdem bewegen sich Kinder nachts – rollen, drehen sich oder wechseln unbewusst die Schlafposition.

Ein Rausfallschutz kann:

  • zusätzliche Sicherheit geben

  • Eltern beruhigen

  • Kindern Orientierung im Schlaf bieten

Gleichzeitig kann er aber auch:

  • den Einstieg erschweren

  • die Offenheit des Bettes reduzieren

  • je nach Kind unnötig sein

Familienbett mit Rausfallschutz – wann ist das sinnvoll?

Für kleine Kinder und unruhige Schläfer

Ein integrierter oder optionaler Rausfallschutz ist besonders sinnvoll, wenn:

  • Kinder unter ca. 3–4 Jahren mit im Bett schlafen

  • euer Kind nachts viel rotiert oder wandert

  • ihr euch als Eltern mehr Sicherheit wünscht

Gerade in der Eingewöhnungsphase des Familienbetts kann ein Rausfallschutz das Sicherheitsgefühl deutlich erhöhen.

Modellreihe Bern (integrierter Rausfallschutz)
Modellreihe Morcote (modularer, nachrüstbarer Rausfallschutz)

Psychologische Sicherheit für Eltern & Kind

Nicht zu unterschätzen:
Ein Rausfallschutz wirkt oft beruhigend auf die Eltern – und entspannte Eltern bedeuten auch ruhigere Nächte für Kinder.

Familienbett ohne Rausfallschutz – wann ist das die bessere Wahl?

Bodentiefe Bauweise als natürlicher Schutz

Ein bodentiefes Familienbett reduziert das Verletzungsrisiko auch ohne Rausfallschutz erheblich:

  • minimale Fallhöhe

  • kein „Herausfallen“ aus großer Höhe

  • selbstständiges Ein- und Aussteigen für Kinder

Viele Familien empfinden diese Offenheit als natürlicher und freier.

Modellreihe Basel – bewusst ohne Rausfallschutz
Modellreihe Küssnacht – wahlweise mit oder ohne Rausfallschutz

Für größere Kinder & ruhige Schläfer

Ein Familienbett ohne Rausfallschutz eignet sich besonders, wenn:

  • Kinder bereits sicher schlafen

  • kaum nächtliche Bewegungen stattfinden

  • das Bett langfristig offen genutzt werden soll

Feste vs. modulare Rausfallschutz-Lösungen

Fester Rausfallschutz

Vorteile:

  • maximale Stabilität

  • immer vorhanden

  • optisch integriert

Nachteile:

  • später nicht entfernbar

  • weniger flexibel

Beispiel: Familienbett Bern

Modularer Rausfallschutz

Vorteile:

  • nachrüstbar

  • abnehmbar

  • wächst mit der Familie mit

  • im Design des Bettes


Nachteile:

  • etwas teuerer

Beispiel: Familienbett Morcote

Unsere Empfehlung aus der Praxis

Aus unserer täglichen Erfahrung mit Familien gilt:

Nicht der Rausfallschutz entscheidet über Sicherheit – sondern die Kombination aus Bauweise, Höhe und Familiensituation.

Viele Familien starten mit Rausfallschutz und entfernen ihn später. Andere verzichten von Anfang an bewusst darauf.

Fazit – mit oder ohne Rausfallschutz?

Es gibt keine pauschal richtige Lösung. Die beste Entscheidung ist die, die zu eurer Familie passt.

Kurz zusammengefasst:

  • Kleine Kinder → Rausfallschutz sinnvoll

  • Bodentiefes Bett → oft auch ohne Schutz ausreichend

  • Langfristige Nutzung → modulare Lösung ideal

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